Transparenz der Finanzierung

Eine Organisation, die gemeinnützigen Journalismus betreibt, legt ihre Finanzen mindestens einmal im Jahr leicht zugänglich offen:

  1. Sie ist ohne Gewinnerzielungsabsicht tätig.
  2. Sie macht Angaben zur Mittelherkunft.
  3. Sie macht Angaben zur Mittelverwendung.
  4. Sie veröffentlicht zeitnah Namen von Personen und Organisationen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 % des Gesamtjahresbudgets ausmachen.
  5. Sie veröffentlicht mindestens einmal im Jahr Umsätze und Gewinne/Verluste eines gegebenenfalls bestehenden Geschäfts- oder Zweckbetriebes in Summe - wenn dieser innerorganschaftlich ist oder in organschaftlicher Verbundenheit steht.
  6. Sie veröffentlicht mindestens einmal im Jahr Umsätze und Gewinne/Verluste der Gesamtorganisation, sowie ihre Kostenstruktur (Einnahmeüberschussrechnung). Die Angaben sind – soweit möglich – von Wirtschaftsprüfern bestätigt.
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Da es sich ja um gem. Vereine handelt, sollte es auch die Möglichkeit geben in entsprechenden Vereinen Mitglied / Fördermitglied zu werden. Also Antrags bzw. Stimmberechtigung zu erhalten.

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Es sollte auch für Vereine und Organisationen möglich sein sich freiwillig zu angieren und dann evtl. etwas zu schreiben. Muss man nicht, mann kann auch einfach Mitglied sein und sein Beitrag zahlen.

Es sollten auch die (Haupt-)Gesellschafter genannt werden. Punkt 5 sollte durch eine zeitliche Vorgabe ergänzt werden, zum analog zum Handelsgesetzbuch: Spätestens zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres. Bei Punkt 6 sollte der Begriff Einnahmeüberschussrechnung entweder ergänzt werden (weil es ja auch Organisationen gibt, die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen aufstellen) oder die Passage anders gefasst werden. Die Angabe zu den Wirtschaftsprüfern finde ich seltsam: Warum „soweit möglich“? „Nicht möglich“ ist das ja vor allem bei Unternehmen, bei denen Chaos herrscht, eventuell sogar absichtlich, um sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Wenn man die Erfordernis einer Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer aufnehmen will, sollte man genau fassen, wer darunter fällt und für wen Ausnahmen gelten.

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